Herausforderung Hangpflege: Innovative Lösung bei mangelnder Traktion in schwierigem Gelände

1. April 2025 durch
Herausforderung Hangpflege: Innovative Lösung bei mangelnder Traktion in schwierigem Gelände
Hans Rumsauer GmbH, Marion Hartmann

Die Pflege von Grünflächen an Hängen und Böschungen stellt sowohl professionelle Anwender wie Landschaftspfleger und kommunale Betriebe als auch private Grundstücksbesitzer vor besondere Herausforderungen. Steile Hanglagen, unebenes Gelände und dichter Bewuchs erschweren die effiziente Bearbeitung. Drei zentrale Probleme treten dabei immer wieder auf:

1. Mangelnde Traktion in schwierigem Gelände

Besonders an Hanglagen und auf unebenem Terrain kämpfen herkömmliche Mulchgeräte mit Traktionsproblemen. Dies führt zu ineffizienter Flächenleistung und erhöhtem Zeitaufwand. Rutschende Räder und mangelnder Vortrieb machen die Arbeit mühsam und zeitintensiv. Gerade bei feuchtem Untergrund oder starker Steigung verschärft sich diese Problematik zusätzlich.

2. Hohe körperliche Belastung bei der Hangpflege

Die Arbeit an Böschungen bedeutet oft hohe körperliche Anstrengung für das Bedienpersonal. Das ständige Gegensteuern und Stabilisieren der Maschine, besonders bei Querfahrten am Hang, führt zu schneller Ermüdung. Auch Vibrationen und das Halten der Spur bei unebenem Gelände belasten Arme, Schultern und Rücken erheblich.

3. Zuverlässigkeit im professionellen Dauereinsatz

Ausfallzeiten durch Wartung oder Reparaturen sind gerade in der Hochsaison kostspielig. Herkömmliche Maschinen stoßen bei intensiver Nutzung in schwierigem Gelände oft an ihre Grenzen. Die hohe Belastung durch steile Hänge, unebenes Gelände und dichtes Mähgut führt zu erhöhtem Verschleiß und häufigen Wartungsarbeiten.

Die innovative Lösung für alle drei Herausforderungen

Die professionelle Grünflächenpflege an Hängen und Böschungen erfordert spezialisierte Technik. Der Hersteller VARI hat mit dem wartungsarmen F-590 PRO eine durchdachte Lösung entwickelt, die die typischen Herausforderungen in diesem Bereich effektiv meistert. Das Zusammenspiel aus innovativer ADL-Technologie, ergonomischer Bedienung und robuster Konstruktion ermöglicht effizientes und ermüdungsarmes Arbeiten auch unter schwierigen Bedingungen.

Die Vielseitigkeit der Maschine macht sie zu einem wertvollen Werkzeug nicht nur für Kommunen, Landschaftspfleger und Dienstleister, sondern auch für anspruchsvolle Privatanwender mit größeren Grundstücken oder Hanglagen.

Produktfoto eines professionellen Mulchgeräts HURRICANE F-590 PRO von VARI. Das Gerät besteht aus einem robusten, einachsigen Fahrgestell in rot-schwarz mit großen, griffigen Geländereifen. Im vorderen Bereich befindet sich ein silberfarbenes Mulchwerk mit der Aufschrift 'HurricanePRO'. Der Antrieb erfolgt durch einen KOHLER COMMAND PRO CV224 Motor. Die Maschine verfügt über ergonomisch gestaltete Lenkerholme mit roten Griffen und ist mit einem automatischen Differentialsperrsystem (ADL) ausgestattet. Das ADL-Logo ist in schwarz-weiß im oberen linken Bildbereich zu sehen. Die gesamte Konstruktion vermittelt einen robusten, professionellen Eindruck.

ADL-Technologie (Automatic Differential Lock)


Grundlegende Funktion:
  • Die ADL-Technologie ist ein automatisches Differentialsperrsystem, das in der PRO-Serie von VARI zum Einsatz kommt.
  • Es ist in das mechanische 4+R-Getriebe integriert und arbeitet vollautomatisch.
Hauptvorteile:
  • Verbesserte Traktion und Manövrierbarkeit auf unterschiedlichen Untergründen.
  • Wartungsfreier Betrieb.
  • Kompatibel mit modernen Sicherheitssystemen.
Technische Umsetzung:
  • Das System überwindet die Einschränkungen eines standardmäßigen offenen Differentials.
  • Automatische Aktivierung und Deaktivierung je nach Fahrsituation.
  • Besonders wichtig bei anspruchsvollen Geländebedingungen.
Praktische Anwendung:
  • Speziell entwickelt für den professionellen Einsatz auf großen Flächen.
  • Ermöglicht effektives Mulchen von überwuchertem Gelände und invasiven Gehölzen.
  • Erhöht die Gesamteffizienz bei der Grünflächenpflege.

Schematische Darstellung eines Automatischen Differentialsperren-Systems (ADL) in drei Situationen:      Direkte Fahrt: Zwei schwarze Räder mit grünen Antriebsmarkierungen fahren geradeaus, beide werden gleichmäßig angetrieben.      Einschwenken (normale Situation): Beim Kurvenfahren wird das innere Rad angetrieben, während sich das äußere Rad mit höherer Geschwindigkeit mitdreht.      Einschwenken (bei Traktionsverlust): Wenn das innere Rad die Traktion verliert, wird automatisch das äußere Rad gesperrt, um die Traktion wiederherzustellen.  Die Grafik enthält Pfeile und gestrichelte Linien zur Verdeutlichung der Bewegungsrichtungen. Im rechten oberen Eck befindet sich das Logo 'ADL' (Automatic Differential Lock). Die Beschriftungen sind in deutscher Sprache.

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